Dokumentarfilm über die russische Revolution

Im Frühling 2016 hatte ich einen erfreulich lernintensiven und angenehmen Job als Animatorin in einem Studio im Prenzlauer Berg, wo ich über mehrere Monate in der Dunkelkammer auf dem Tricktisch unter der Kamera Stop Motion animierte. Es hat wirklich Spaß gemacht, nach den vielen Filmen, die rein am Computer hergestellt werden, wieder mit meinen eigenen Händen intuitiv zu arbeiten. Es geht übrigens auch viel schneller ohne Computer, absurderweise.

Es handelt sich um ein Projekt  der Berliner Filmemacherin Katrin Rothe. Diese ist Grimme Preisträgerin und schafft es tatsächlich, künstlerische Filme für’s öffentliche Fernsehen zu produzieren und davon zu leben. Mein Vorbild, auch wenn ich selbst keine Dokumentationsfilme drehe sondern zeichne.
Jedenfalls mischt Katrin Rothe in ihrem neuesten Projekt fürs Kino und für Arte, das Anfang 2017 gezeigt wird, Dokumentation und Animation. Ich darf nur so viel sagen, dass das Thema sich um unerforschte Aspekte der russischen Revolution dreht, und mehr könnt ihr hier im Trailer von “Der Wahre Oktober” sehen:

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Was ich dabei gelernt habe ist Einiges über Beleuchtung und Straight Ahead Animation.
Ich darf mich nun nach 7 Jahren 2D-Erfahrung jetzt offiziell Stop Motion Animatorin nennen!

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