Pennabilli

Meine Kollegin und Freundin Regisseurin Gitte Hellwig wurde im Juli als Gast eingeladen auf ein noch junges Filmfestival in Norditalien in einem winzigen pittoresken Bergstädtchen namens Pennabilli von dem ich noch nie gehört hatte. Ihr animierter autobiographischer Essay Film „Ob sich die Sehnsucht vererbt“ wurde für das Wettbewerbsprogramm ausgewählt. Ich konnte als beitragende Animatorin mit ihr reisen.

Das war eines der paradiesischsten Filmfestivals, auf denen ich je die Ehre hatte, verpflegt, beköstigt und unterhalten zu werden. Das Programm war außergewöhnlich; es gab viele berührende Dokumentarfilme und individuelle Stimmen wurden mehr gewürdigt als glatte Perfektion. Aufgrund der abgelegenen Lage in den Bergen der italienischen Emilia Romana waren hauptsächlich die geladenen Regisseure von Life Action Filmen und Animation, und Workshop Leiter im Publikum, und es gab Gelegenheit zum Verbindungen knüpfen und Ideen austauschen. Dazu wurden von der Festival Leitung jeden Tag Workshops organisiert von renommierten jungen Regisseuren, bloß drei mal am Tag unterbrochen von perfektem Catering.
Das Ganze fand fünf Tage lang vor einer mittelalterlichen Kulisse statt, vor der angeblich schon Leonardo die Mona Lisa malte (wäre sie ein echter Mensch gewesen). – Also einen schöneren und fruchtbareren Kurzurlaub kann sich kaum Einer wünschen.
Ich würde all meinen Filmemacher Freunden empfehlen, ihren Abschlussfilm einmal in Pennabilli einzureichen, bloß, der einzige Nachteil, man kann nichts einreichen. Man wird irgendwie gefunden…

is longing hereditary by gitte hellwig

Hier kriegt Gitte ihren Preis, ein Original Schmetterlings-Gemälde von Drehbuch Legende Tonino Guerra, überreicht.

 

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